CBD VS CBDA – Diese Fakten sollte jeder über CBD & CBDA kennen – Mit 24 Studien über CBD
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CBD VS CBDA - Die wichtigsten Unterschiede

CBD ist viel mehr als nur ein Cannabis Trendprodukt, sondern ein vielfältiges und sehr nützliches Cannabinoid, über das nach THC im Moment am meisten bekannt ist.
im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten unterschiede zwischen CBD und CBDA erklären und auf mögliche Wirkungen von CBD eingehen, die wir natürlich anhand von verschiedenen Studien belegen.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Artikel nicht um einen Gesundheitsratgeber handelt, sondern wir lediglich weiterführende Informationen zu der möglichen Wirksamkeit von CBD zur Verfügung stellen.

Obwohl schon viel Forschung betrieben wurde und man bereits viele Wirkmechanismen versteht, ist immer noch viel ungeklärt, wie genau Cannabidiol mit dem Organismus interagiert und warum genau es auf den Körper wirkt. Auch ist noch nicht abzuschätzen in welchen Bereichen im Organismus und in wie viele Prozesse genau CBD den Körper beeinflussen kann. Wir erhalten zwar immer mehr Antworten durch neue Forschungsergebnisse, aber aktuell gibt es noch mehr offene Fragen als Antworten. Das Hamburg-Legal-Hanf-Team hält Sie auf dem laufenden, damit Sie keine wichtigen Informationen verpassen.

Was ist CBD?

CBD (Cannabidiol) ist neben THC das bekannteste Cannabinoid, also ein Bestandteil der Cannabispflanze. CBD kann eine Vielzahl an positiven Auswirkungen auf den Körper haben. Die Forschungen stehen immer noch am Anfang obwohl stetig und immer mehr daran geforscht wird.

Cannabidiol wird nachgesagt vor allem bei Entzündungen, Krämpfen, Übelkeit, Ängsten, Schlaf und Schmerzen einen positiven Einfluss auf den Organismus haben zu können. Außerdem hat es antioxidative und antiemetische Eigenschaften. Ein sehr vielseitiges Cannabinoid, welches keine psychoaktive Wirkung aufweist.

Die weibliche Cannabispflanze produziert aber nicht direkt das Cannabinoid CBD, sondern zunächst einmal CBDA, aus dem sich dann CBD bildet.

Was ist CBDA?

CBDA (Cannabidiolsäure) ist ebenfalls ein Cannabinoid allerdings mit einem saureren pH-Wert. CBDA findet man vor allem in den Blättern und Blüten des Nutzhanfes. Die Hanfpflanze stellt in der Wachstumsphase, bei der Photosynthese säurehaltige Cannabinoide her wie CBDA oder auch THCA (das „a“ steht hierbei für „acid“). Diese sauren Cannabinoide werden als „inaktiv“ angesehen.
Die meisten diese sauren Cannabinoide haben Ihren Ursprung in der Cannabigerolsäure (CBG). Aus dieser entstehen dann viele weitere sauren Cannabinoide aus denen sich schließlich die uns bekannten Cannabinoide durch den Prozess der Decarboxylerung bilden.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und CBDA?

CBDA ist ebenfalls ein Cannabinoid und die Vorstufe des CBD. Da die Cannabispflanze kein CBD direkt herstellen kann, muss das CBDA in diesen Umgewandelt werden.
Um den biochemischen Prozess der Decarboxylierung und damit die „Umwandlung“ zu starten, muss das Cannabis erhitz werden. Dies kann zum Beispiel durch Kochen, Verdampfen oder Rauchen passieren. Und so wird CBDA oder auch THCA zu CBD oder THC.

Über Cannabidiolsäure (CBDA) gibt es bis jetzt nur sehr wenig Forschung, denn obwohl es als inaktiv angesehen wird hat es Merkmale, die darauf schließen lassen, dass CBDA entzündungshemmende und anti-proliferaktive Merkmale besitzt. Laut Forschern ist das potenzial von CBD aber höher, dementsprechend besteht kaum Interesse die Forschungen über Cannabidiolsäure weiter zu verfolgen.

Welche Wirkung kann Cannabidiol (CBD) im Körper haben

Als Forscher Anfang der 1980 Jahre mit der aktiven Forschung an Cannabis begannen, entdeckten Sie die Cannabinoide. Es fiel Ihnen sofort auf, dass die spezifischen und markanten Eigenschaften der Cannabinoide in Verbindung zu Marihuana, Hash oder anderen Cannabis Erzeugnissen standen.
In den 1980er Jahren machte Allyn Howlett von der Saint Louis Universität dann die Entscheidende wissenschaftliche Entdeckung.
Sie stellte fest, dass das menschliche Gehirn über Cannabinoid Rezeptoren verfügt, welche in der Lage sind Cannabinoide aufzunehmen.
Einige dieser Rezeptoren, Sie wurden CB1 und CB2 genannt, sind besonders wichtig, um Prozesse im menschlichen Körper mitzusteuern. Des Weiteren wurde bekannt, dass der menschliche Organismus über ein eigenes komplexes Cannabinoid System verfügt.
Das Endocannabinoid-System, möchten Sie mehr darüber erfahren? Hier haben wir den Artikel mit allen Informationen für Sie eingefügt.

Cannabidiol kann zusammen mit den Terpenen und anderen Cannabinoiden den Entourage Effekt auslösen. Erfahren Sie hier was genau hinter dem Entourage Effekt handelt.

Bei welchen Beschwerden kann CBD wirklich helfen

  • Bei vers Epilepsie Arten führt CBD zu einer enormen Verbesserung der Lebensqualität[22][23][24]
  • Gegen schwere Angst und Panik Störungen [12][13][14]
  • Zur Linderung von Schlafstörungen [7][7.1]
  • Bei Autoimmunisierten Entzündungsvorgänge bei Diabetes Typ 1 [19]
  • Steigert die Lebensqualität von Parkinson Patienten [20]
  • Bei Akne und Neurodermitis [18]
  • Zur Raucherentwöhnung [21]
  • Bei Schizophrenie [15][16][17]

Körperfunktionen, die vom Endocannabinoid System gesteuert werden:

  • Schmerzwahrnehmung
  • Angstempfindung
  • Trauerempfindung
  • Die Aktivität des Immunsystems
  • Hunger und Müdigkeit
  • Neuronale vernetzung
  • Magen und Darm Aktivitäten
  • Stress und Stimmungswahrnehmung

CBD und das Endocannabinoid-System

Durch das Endocannabinoid-System interagieren die Cannabinoide mit dem gesamten Organismus und können in viele körperlichen Prozesse Einwirken.

Cannabidiol hat allerdings nur eine geringe Bindung an die Cannabinoid-Rezeptoren. Es hemmt aber den Abbau der körpereigenen Endocannabinoide wie zum Beispiel Anandamid, so bleiben die Auswirkungen von Anandamid länger bestehen und hat einen längerfristigen Effekt im Körper.
Zusätzlich bindet CBD sich noch an die Serotonin-Rezeptoren, welches einen stimmungsaufhellenden Effekt hat.

Das Zusammenspiel zwischen CBD und dem Körper ist also sehr komplex, die Forscher sind dabei alle Prozesse vollständig zu erklären, aber noch ist dies nicht gelungen. Obwohl wir schon viel wissen, bleiben noch viele Fragen offen.

Cannabidiol gegen Angst und Panik Störungen

Cannabidiol kann dabei helfen Angst und Panik Störungen effektiv zu bekämpfen.
Verschiedene Studien legen nahe, dass Cannabidiol gegen Angststörungen besonders wirksam ist, wenn diese von negativen Erinnerungen ausgelöst werden. Schon eine tägliche Dosis von 30 mg Cannabidiol kann zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik führen, wie eine Studie mit 49 Teilnehmern belegte [15]. Viele andere Untersuchungen belegen ebenfalls, dass CBD im Einsatz gegen Angst und Panik Störungen effektiv sein können [12][13][14]

Cannabidiol gegen Schlafstörungen

Ob und wie Cannabidiol tatsächlich schlaffördernd wirkt, ist noch nicht vollständig bewiesen. Denn Cannabidiol kann bei einigen Menschen eine eher anregende und belebende Wirkung haben. Man geht davon aus, dass das CBD aufgrund seiner angsthemmenden Wirkung dazu führen kann, Einschlafstörung die von angstmachenden Gedanken und Gefühlen ausgelöst werden, zu unterbinden [7][7.1]

Cannabidiol (CBD) gegen Krebs?

In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Forschungsarbeiten betrieben, die den Schluss zuließen, dass Cannabinoide, insbesondere Cannabidiol, eine positive Wirkung auf bestimmte Aspekte unserer Gesundheit haben können.
Beispielsweise wurde CBD als Präperat zur Linderung der Nebenwirkungen einer Chemo-Therapie eingesetzt.

Dabei kristallisierte sich heraus, dass das CBD selbst eine positive und regenerierende Wirkung auf die Patienten hatte.
Weitere Forschungen zu dem Thema ergaben, dass Cannabidiol das Erbgut durch eine Aktivierung des Enzyms CYP1A1 schützen kann.[1] Denn dieses Enzym kann dafür sorgen, dass potentiell Erbgut schädigende Stoffe schneller wieder vom Körper ausgeschieden werden [2][3]

In den letzten Jahren hat es verschiedene Forschungsarbeiten zu dem Thema CBD und Krebs gegeben. Die Ergebnisse der Studien legen nahe, dass CBD, besonders bei bestimmten Krebsarten (Leukämie, Hirntumore, Prostata Krebs, Brust Krebs, Darmkrebs [4][5][6]) einen verlangsamten Zellwachstum begünstigen könnte. Leider sind diese Forschungen aber nur der Anfang.

Es bedarf noch sehr viel mehr an intensiven Forschungen, um die Wirkungsmechanismen näher zu verstehen und weitere Schlussfolgerungen und Resonanzen zu ziehen.

Um es ganz deutlich zu sagen, CBD ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung! Dennoch gibt es Untersuchungen, die den positiven Effekt von Cannabidiol bei Krebspatienten schlussfolgern lassen. Daher bleibt zu hoffen, dass weitere Forschungen in diesem Bereich folgen werden.

Denn es besteht ein großer Bedarf an neuen Therapien für viele Krebsarten, bei dem CBD eventuell in Zukunft eine Rolle spielen dürfte.

CBD VS CBDA - Die wichtigsten Unterschiede

Quellenverweise

[1] Yamaori S, Kinugasa Y, Jiang R, Takeda S, Yamamoto I, Watanabe K. Cannabidiol induces expression of human cytochrome P450 1A1 that is possibly mediated through aryl hydrocarbon receptor signaling in HepG2 cells. Life Sci. 2015 Sep 1;136:87-93
[2] Santos NA, Martins NM, Sisti FM, Fernandes LS, Ferreira RS, Queiroz RH, Santos AC. The neuroprotection of cannabidiol against MPP⁺-induced toxicity in PC12 cells involves trkA receptors, upregulation of axonal and synaptic proteins, neuritogenesis, and might be relevant to Parkinson’s disease. Toxicol In Vitro. 2015 Dec 25;30(1 Pt B):231-40
[3] Mori MA, Meyer E, Soares LM, Milani H, Guimarães FS, de Oliveira RM.Cannabidiol reduces neuroinflammation and promotes neuroplasticity and functional recovery after brain ischemia. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2017 Apr 3;75:94-105
[4] Lukhele ST, Motadi LR. Cannabidiol rather than Cannabis sativa extracts inhibit cell growth and induce apoptosis in cervical cancer cells. BMC Complement Altern Med. 2016 Sep 1
[5] Kalenderoglou N, Macpherson T, Wright KL. Cannabidiol Reduces Leukemic Cell Size – But Is It Important? Front Pharmacol. 2017 Mar 24;8:144
[6] Birdsall SM, Birdsall TC, Tims LA. The Use of Medical Marijuana in Cancer. Curr Oncol Rep. 2016 Jul;18(7):40
[7] Babson KA, Sottile J, Morabito D. Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review of the Literature. Curr Psychiatry Rep. 2017 Apr;19(4):23
[7.1] Carlini EA, Cunha JM. Hypnotic and antiepileptic effects of cannabidiol. J Clin Pharmacol. 1981 Aug-Sep;21(8-9 Suppl):417S-427S
[8] Lee JL, Bertoglio LJ, Guimarães FS, Stevenson CW. Cannabidiol regulation of emotion and emotional memory processing: relevance for treating anxiety-related and substance abuse disorders. Br J Pharmacol. 2017 Mar 7
[9] Norris C, Loureiro M, Kramar C, Zunder J, Renard J, Rushlow W, Laviolette SR. Cannabidiol Modulates Fear Memory Formation Through Interactions with Serotonergic Transmission in the Mesolimbic System. Neuropsychopharmacology. 2016 Nov;41(12):2839-2850
[10] Shoval G, Shbiro L, Hershkovitz L, Hazut N, Zalsman G, Mechoulam R, Weller A. Prohedonic Effect of Cannabidiol in a Rat Model of Depression. Neuropsychobiology. 2016;73(2):123-9
[11] Linge R, Jiménez-Sánchez L, Campa L, Pilar-Cuéllar F, Vidal R, Pazos A, Adell A, Díaz Á. Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: role of 5-HT1A receptors. Neuropharmacology. 2016 Apr;103:16-26
[12] Lee JL, Bertoglio LJ, Guimarães FS, Stevenson CW. Cannabidiol regulation of emotion and emotional memory processing: relevance for treating anxiety-related and substance abuse disorders. Br J Pharmacol. 2017 Mar 7
[13] Norris C, Loureiro M, Kramar C, Zunder J, Renard J, Rushlow W, Laviolette SR. Cannabidiol Modulates Fear Memory Formation Through Interactions with Serotonergic Transmission in the Mesolimbic System. Neuropsychopharmacology. 2016 Nov;41(12):2839-2850
[14] Shannon S, Opila-Lehman J. Effectiveness of Cannabidiol Oil for Pediatric
Anxiety and Insomnia as Part of Posttraumatic Stress Disorder: A Case Report. Perm J. 2016 Fall;20(4):108-111
[15] Das RK, Kamboj SK, Ramadas M, Yogan K, Gupta V, Redman E, Curran HV, Morgan CJ. Cannabidiol enhances consolidation of explicit fear extinction in humans. Psychopharmacology (Berl). 2013 Apr;226(4):781-92
[16] Jurkus R, Day HL, Guimarães FS, Lee JL, Bertoglio LJ, Stevenson CW. Cannabidiol Regulation of Learned Fear: Implications for Treating Anxiety-Related Disorders. Front Pharmacol. 2016 Nov 24;7:454
[17] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0969996113001939?via%3Dihub
[18] Bíró T et al. The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities. Trends Pharmacol Sci. 2009;30(8):411-420
[19] Lehmann C, Fisher NB, Tugwell B, Szczesniak A, Kelly M, Zhou J. Experimental cannabidiol treatment reduces early pancreatic inflammation in type 1 diabetes. Clin Hemorheol Microcirc. 2016;64(4):655-662
[20] Chagas MH, Zuardi AW, Tumas V, Pena-Pereira MA, Sobreira ET, Bergamaschi MM, dos Santos AC, Teixeira AL, Hallak JE, Crippa JA. Effects of cannabidiol in the treatment of patients with Parkinson’s disease: an exploratory double-blind trial. J Psychopharmacol. 2014 Nov;28(11):1088-98
[21] Morgan CJ, Das RK, Joye A, Curran HV, Kamboj SK. Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: preliminary findings. Addict Behav. 2013 Sep;38(9):2433-6
[22] Devinsky O, Marsh E, Friedman D, Thiele E, Laux L, Sullivan J, Miller I, Flamini R, Wilfong A, Filloux F, Wong M, Tilton N, Bruno P, Bluvstein J, Hedlund J, Kamens R, Maclean J, Nangia S, Singhal NS, Wilson CA, Patel A, Cilio MR. Cannabidiol in patients with treatment-resistant epilepsy: an open-label interventional trial. Lancet Neurol. 2016 Mar;15(3):270-8
[23] Perez-Reyes M, Wingfield M. Letter: Cannabidiol and electroencephalographic epileptic activity. JAMA. 1974 Dec 23-30;230(12):1635
[24] Szaflarski JP, Bebin EM, Cutter G, DeWolfe J, Dure LS, Gaston TE,
Kankirawatana P, Liu Y, Singh R, Standaert DG, Thomas AE, Ver Hoef LW; UAB CBD Program. Cannabidiol improves frequency and severity of seizures and reduces adverse events in an open-label add-on prospective study. Epilepsy Behav. 2018 Oct;87:131-136

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